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	<title>Cannabis Petition</title>
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	<description>Entkriminalisierung von Cannabis-Konsumenten</description>
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		<title>Öffentliche Anhörung im Bundestag: &#8220;Wie gefährlich ist Cannabis?&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 17:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Petition]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 25.1.2012 veranstaltet der Gesundheitsausschuss des Bundestages eine öffentliche Anhörung mit dem Titel &#8220;Wie gefährlich ist Cannabis?&#8221;. Anlass der 90-minütigen Sitzung ist der &#8220;Cannabis Social Clubs&#8221;-Antrag der LINKEN, Drucksache 17/7196. Der LINKE-Antrag fusst wiederum auf unserer Petition &#8220;Cannabiskonsumenten entkriminalisieren&#8221;, deren abschließende Behandlung aufgrund des Antrags und der Anhörung verschoben wurde. Update: Die Liste der Sachverständigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 25.1.2012 veranstaltet der Gesundheitsausschuss des Bundestages eine öffentliche Anhörung mit dem <a href="http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2012/37261739_kw04_pa_gesundheit/">Titel &#8220;Wie gefährlich ist Cannabis?&#8221;</a>. Anlass der 90-minütigen Sitzung ist der <a href="http://www.hanfverband.de/index.php/nachrichten/aktuelles/1539-linke-letas-grow-together">&#8220;Cannabis Social Clubs&#8221;-Antrag</a> der LINKEN, Drucksache <a href="http://dip.bundestag.de/btd/17/071/1707196.pdf">17/7196</a>.  Der LINKE-Antrag fusst wiederum auf unserer Petition  &#8220;Cannabiskonsumenten entkriminalisieren&#8221;, deren abschließende Behandlung  aufgrund des Antrags und der Anhörung verschoben wurde. <strong>Update: Die <a href="http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a14/anhoerungen/p_Cannabis/Liste_Sachverstaendige_25012012_Cannabis.pdf">Liste der Sachverständigen</a> hat sich geändert und die <a href="http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a14/anhoerungen/p_Cannabis/stellungnahmen/index.html">ersten Stellungnahmen</a> liegen vor.</strong></p>
<p><strong>Zeit:</strong> Mittwoch, 25. Januar 2012, 14 bis 15.30 Uhr<br />
<strong>Ort:</strong> Berlin, Marie-Elisabeth-Lüders-Haus, Anhörungssaal 3.101</p>
<p>Für interessierte Hanffreunde gibt der Ausschuss den Hinweis, dass sich diese <em>&#8220;im   Sekretariat des Ausschusses für Gesundheit mit Vor- und Zunamen,   Geburtsdatum und Wohnort vorzugsweise per E-Mail   (gesundheitsausschuss@bundestag.de) anmelden [können]. Zur Sitzung muss   ein Personaldokument mitgebracht werden.&#8221;</em></p>
<p><strong>Folgende Sachverständige sind geladen:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Neu auf der Liste: Dr. Rainer Dahlenburg, Bundeskriminalamt/KT 34 (Toxikologie) Wiesbaden</strong></li>
</ul>
<p>Der  Pharmakologe Dahlenburg tauchte bei der Recherche mehr als einmal neben  dem Namen Jörn Patzak auf (siehe unten), er lehnt Drugchecking ab und  das BKA ist auch nicht unbedingt für seine progressiven Forderungen  bekannt.</p>
<ul>
<li><strong>Neu auf der Liste: Prof. Dr. Frieder  Hessenauer, Bundesärztekammer, Referent für Suchtprävention,  Fortbildung, Illegale Suchtstoffe</strong></li>
</ul>
<p>Schon bei ihrer Stellungnahme zum Thema Cannabis als Medizin und der <strong><a href="http://www.hanfverband.de/index.php/nachrichten/blog/1533-polizei-betrachtet-streckmittel-als-teil-der-drogenpraevention">Drugchecking Anhörung</a></strong><a href="http://www.hanfverband.de/index.php/nachrichten/blog/1533-polizei-betrachtet-streckmittel-als-teil-der-drogenpraevention"> </a>fiel  die Bundesätzekammer durch eine eher übervorsichtige (Cannabis nur als  Fertigarzneimittel) und abstinenzorienterte (&#8220;Drugchecking als falsche  Sicherheit&#8221;) Haltung negativ auf.</p>
<ul>
<li>Dr. Klaus Behrendt Hans-Günther Meyer-Thompson, Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin e.V.</li>
</ul>
<p><strong>Update:  Neuer Vertreter, gleicher Inhalt: Die DGS dürfte den Antrag eher  positiv gegenüberstehen &#8211; Meyer-Thompson war auch bei der <a href="http://www.hanfverband.de/index.php/nachrichten/blog/1533-polizei-betrachtet-streckmittel-als-teil-der-drogenpraevention">Drugchecking Anhörung</a>.</strong></p>
<ul>
<li>Oberstaatsanwältin Hannelore Biniok, Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main</li>
</ul>
<p>Sie war schon bei der <a href="http://www.hanfverband.de/index.php/nachrichten/blog/1533-polizei-betrachtet-streckmittel-als-teil-der-drogenpraevention">Drugchecking Anhörung</a> von der CDU geladen und sich genau so verhalten.</p>
<ul>
<li>Prof. Dr. Gerhard Bühringer, Technische Universität Dresden</li>
</ul>
<p>Soweit uns bekannt wird er dem Antrag auch eher positiv gegenüberstehen.</p>
<ul>
<li>Dr.  Raphael Gaßmann (Geschäftsführer) und Rolf Hüllinghorst (ehemaliger  Geschäftsführer), Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) e.V.</li>
</ul>
<p><strong>Update:  Warum Hüllinghorst nun zusätzlich zu Gaßmann kommt, darüber darf  gerätselt werden &#8211; der unten erwähnte Vorstandsbeschluss ist aus dem  Jahr 2004, also zur Amtszeit von Hüllinghorst</strong>.</p>
<p>Die  Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS), der Dachverband aller  in  der Suchtkrankenhilfe bundesweit tätigen Verbänden und  gemeinnützigen  Vereine, erwähnt die Repression in seinem aktuellen  Positionspapier <a href="http://www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/dhs_stellungsnahmen/2011-01-11_Dem_Cannabiskonsum_wirksam_begegnen_-_Vorstandsbeschluss_Mai_2004.pdf">&#8220;Dem Cannabiskonsum wirksam begegnen&#8221;</a> in gleich zwei der drei zentralen Forderungen und bezieht eindeutig Stellung:</p>
<p><em>1.   Bislang wird der Cannabiskonsum ordnungspolitisch über- und   gesundheitspolitisch unterbewertet. Dieses Missverhältnis äußert sich   nicht zuletzt in einer unsachgemäßen Verteilung von Steuermitteln auf   einerseits den Bereich der Repression, andererseits die Maßnahmen und   Angebote von Prävention und Therapie. Es ist erforderlich, dass die   politischen Prioritäten künftig den realen Risiken und Problemen   entsprechen.</p>
<p>3. Das gegenwärtige Strafrecht ist den Beweis seiner   Konsum begrenzenden Effektivität über Jahrzehnte schuldig geblieben.   Vielmehr führt die massive Ahndung von Delikten im Umfeld des reinen   Konsums (147.900 polizeilich festgestellte „Konsumentendelikte“ allein   im Jahr 2002) zur sozialen Ausgrenzung eines ständig steigenden Anteils   junger Menschen in Deutschland insbesondere über den Verlust   Führerschein und Arbeitsplatz. Dies widerspricht den Erfordernissen   glaubwürdiger Cannabisprävention. Besitz und Anbau von Cannabis   ausschließlichen Eigenkonsum dürfen nicht länger Biografien gefährden.   Die entsprechenden Urteile des Bundesverfassungsgerichts von 1994 und   2002 sind unverzüglich umzusetzen.</em></p>
<ul>
<li>Dr. Nicole Krumdiek, Universität Bremen</li>
</ul>
<p>Mitglied im Schildower Kreis&#8230;</p>
<ul>
<li>Jost Leune, Fachverband Drogen und Rauschmittel e.V. (fdr)</li>
</ul>
<p>Der  FDR hat sich bei der Drugchecking-Anhörung überraschend positiv  positioniert, es bleibt abzuwarten, ob er sich hier ebenso verhält.</p>
<ul>
<li>Staatsanwalt Jörn Patzak, Staatsanwaltschaft Trier</li>
</ul>
<p><a href="http://blog.beck.de/2011/11/23/legalisierung-von-cannabis-die-meinung-der-bundeskanzlerin-auf-youtube">Zitat von ihm</a>:  &#8220;Ich teile die Ansicht der Bundeskanzlerin. Ich halte es auch für  richtig, dass Cannabis als illegales Betäubungsmittel eingestuft ist.  Ich habe in meiner beruflichen Praxis zu viele Menschen gesehen, die ihr  Leben mit Cannabis ruiniert haben. Und sie sind nicht deshalb  abgestürzt, weil Cannabis verboten ist, sondern weil Cannabis erhebliche  Nebenwirkungen hat.&#8221;</p>
<ul>
<li>Prof. Dr. Rainer Thomasius, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf</li>
</ul>
<p>Rainer Thomasius ist als äußerst einseitiger Prediger der Gefahren von Cannabis und anderen Drogen bekannt.</p>
<blockquote><p>Psychiatrieprofessor   Rainer Thomasius, Leiter der Drogenambulanz am  Hamburger   Universitätsklinikum, sorgt sich, daß durch positive Meldungen  über   Cannabis und andere Rauschmittel diese erst richtig hoffähig  gemacht,   ihre gefährlichen Wirkungen weiter bagatellisiert werden  könnten.<br />
<a title="Welt online, 28.08.2005: Haschpillen gegen Migräne" href="http://www.welt.de/print-wams/article131519/Haschpillen_gegen_Migraene.html">Welt online, 28.08.2005: Haschpillen gegen Migräne</a></p></blockquote>
<p>Dennoch  &#8211; oder gerade deshalb &#8211; bekam er 2005 vom Bundesgesundheitsministerium <a href="http://www.hanfverband.de/index.php/nachrichten/aktuelles/313-bock-zum-gaertner-gemacht-thomasius-forscht-im-auftrag-des-bmgs">den Auftrag</a>, in einem Gutachten den aktuellen Forschungsstand zu  Cannabis darzulegen &#8211; die Fachwelt <a href="http://www.hanfverband.de/index.php/nachrichten/aktuelles/310-forschungsskandal-bei-cannabis">reagierte empört</a>.</p>
<ul>
<li>Georg Wurth, Deutscher Hanf Verband</li>
</ul>
<p>Der <a title="Der Antrag der Linken im Volltext" href="http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/071/1707196.pdf">Antrag der Linken</a>, über den wir in einer <a title="DHV-Meldung vom 17.10.2011: Linke: Let´s grow Together" href="http://www.hanfverband.de/index.php/nachrichten/aktuelles/1539-linke-letas-grow-together">Nachricht vom 17.10.11</a> berichteten, greift einige Forderungen der Petition auf.</p>
<p>Der  Antrag fordert, den Besitz von 30 Gramm Cannabis zum  Eigenverbrauch zu  legalisieren und den Eigenanbau von Hanfpflanzen zur  Selbstversorgung  zu gestatten. Konkret fordert die Linke auch, den Anbau  in Clubs  (Cannabis Social Clubs) zuzulassen, so dass Konsumenten ihre  Blüten  gemeinsam anbauen oder dies von dritten erledigen lassen können.   Außerdem solle das Verbot von Hanfsamen zu diesem Zweck aufgehoben   werden. Darüber hinaus fordern die Linken einen wissenschaftlich   nachvollziehbaren THC-Grenzwert für den Straßenverkehr.</p>
<p>Damit greifen die Linken vier von fünf konkreten Forderungen aus der DHV-Petition auf, ich zitiere aus der <a title="vollständiger Text der Cannabispetition" href="http://cannabispetition.de/eine-seite/">Begründung der Petition</a>:</p>
<blockquote><p>Um  die Verfolgung und Diskriminierung der Konsumenten endgültig zu   beenden und eine sinnvolle Cannabispolitik in das deutsche Rechtssystem   zu integrieren, schlage ich im Namen des Deutschen Hanf Verbandes (DHV)   vor:</p>
<p>1. die “geringen Menge” anzuheben: Die “geringe Menge”,  bis  zu der Verfahren eingestellt werden, sollte deutlich angehoben  werden.  Mindestens die frühere Regelung aus Schleswig-Holstein, 30  Gramm, wäre  sinnvoll.</p>
<p>2. dass die “geringe Menge”  bundeseinheitlich im  Betäubungsmittelgesetz festgelegt wird, so dass  der derzeitige  Flickenteppich in Deutschland mit sehr unterschiedlichen  Vorschriften,  z.B. zu “Wiederholungstätern”, durch eine  bundeseinheitliche Regelung  ersetzt wird. Die Neuregelung sollte dabei  so formuliert werden, dass  der Besitz dieser Menge zum Eigenverbrauch  (kein Handel) nicht mehr  strafbar ist, so dass dann die Menge nicht  beschlagnahmt werden muss und  kein Strafverfahren eröffnet wird.</p>
<p>3.  Auch der Anbau weniger  Hanfpflanzen zur Selbstversorgung sollte  entkriminalisiert werden. Hier  gilt es eine Regelung zu finden, die  auch nach der Ernte mit der  Regelung zur “geringen Menge” im Einklang  stehen muss, da der Ertrag für  ein ganzes Jahr oft z.B. 30 Gramm  übersteigen wird. Das lässt sich  eventuell wie in Spanien über die  Etablierung von Anbauvereinen  bewerkstelligen, die pro erwachsenem  Mitglied die erlaubte Zahl an  Pflanzen anbauen und die Ernte  portionsweise an diese abgeben (Cannabis  Social Clubs).</p>
<p>4. die  Einführung eines THC-Grenzwertes für den  Straßenverkehr analog zu  Alkohol, der wissenschaftlich nachvollziehbar  ist und einerseits die  Verkehrssicherheit gewährleistet und andererseits  die Diskriminierung  von Hanfkonsumenten im Führerscheinrecht beendet.</p>
<p>5.  Schwere  Grundrechtseingriffe wie Hausdurchsuchungen oder  erkennungsdienstliche  Behandlung, die für den Umgang mit schweren  Verbrechen gedacht sind,  sollten nicht mehr in Zusammenhang mit kleinen  Cannabismengen angewandt  werden.</p></blockquote>
<p><strong>Damit ist jetzt schon  sichergestellt, dass der Inhalt der Petition  auf jeden Fall im  Bundestag beraten wird, selbst wenn die Petition am  Ende von CDU/CSU  und FDP im Petitionsausschuss abgeschmettert wird. </strong></p>
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		<item>
		<title>Petition wird erst 2012 beraten</title>
		<link>http://cannabispetition.de/2011/12/02/petition-wird-erst-2012-beraten/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 17:24:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Petition]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Petition des DHV zur Entkriminalisierung von Cannabiskonsumenten wird erst im nächsten Jahr beraten, weil die Beratung eines Antrags der Linken zu ähnlichen Themen im Gesundheitsausschuss abgewartet werden soll. Die JULIS unterstützten die Petition derweil mit einem Brief an die FDP-Mitglieder im Petitionsausschuss. Das teilte mir die Ausschussverwaltung des Petitionsausschusses in einem etwas kryptischen Brief mit. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Petition des DHV zur Entkriminalisierung von Cannabiskonsumenten wird erst im nächsten Jahr beraten, weil die Beratung eines Antrags der Linken zu ähnlichen Themen im Gesundheitsausschuss abgewartet werden soll. Die JULIS unterstützten die Petition derweil mit einem Brief an die FDP-Mitglieder im Petitionsausschuss.<span id="more-242"></span></p>
<p>Das teilte mir die Ausschussverwaltung des Petitionsausschusses in einem etwas <a title="Brief des Bundestages an Georg Wurth zur Verschiebung der Beratung der Petition" href="http://hanfverband.de/download/georg/blog/Petition_BT_verschoben.jpg">kryptischen Brief</a> mit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der <a title="Der Antrag der Linken im Volltext" href="http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/071/1707196.pdf">Antrag der Linken</a>, über den wir in einer <a title="DHV-Meldung vom 17.10.2011: Linke: Let´s grow Together" href="http://hanfverband.de/index.php/nachrichten/aktuelles/1539-linke-letas-grow-together">Nachricht vom 17.10.11</a> berichteten, greift einige Forderungen der Petition auf.</p>
<p>Der Antrag fordert, den Besitz von 30 Gramm Cannabis zum Eigenverbrauch zu legalisieren und den Eigenanbau von Hanfpflanzen zur Selbstversorgung zu gestatten. Konkret fordert die Linke auch, den Anbau in Clubs (Cannabis Social Clubs) zuzulassen, so dass Konsumenten ihre Blüten gemeinsam anbauen oder dies von dritten erledigen lassen können. Außerdem solle das Verbot von Hanfsamen zu diesem Zweck aufgehoben werden. Darüber hinaus fordern die Linken einen wissenschaftlich nachvollziehbaren THC-Grenzwert für den Straßenverkehr.</p>
<p>Damit greifen die Linken vier von fünf konkreten Forderungen aus meiner Petition auf, ich zitiere aus der <a title="vollständiger Text der Cannabispetition" href="http://cannabispetition.de/eine-seite/">Begründung der Petition</a>:</p>
<blockquote><p>Um die Verfolgung und Diskriminierung der Konsumenten endgültig zu beenden und eine sinnvolle Cannabispolitik in das deutsche Rechtssystem zu integrieren, schlage ich im Namen des Deutschen Hanf Verbandes (DHV) vor:</p>
<p>1. die “geringen Menge” anzuheben: Die “geringe Menge”, bis zu der Verfahren eingestellt werden, sollte deutlich angehoben werden. Mindestens die frühere Regelung aus Schleswig-Holstein, 30 Gramm, wäre sinnvoll.</p>
<p>2. dass die “geringe Menge” bundeseinheitlich im Betäubungsmittelgesetz festgelegt wird, so dass der derzeitige Flickenteppich in Deutschland mit sehr unterschiedlichen Vorschriften, z.B. zu “Wiederholungstätern”, durch eine bundeseinheitliche Regelung ersetzt wird. Die Neuregelung sollte dabei so formuliert werden, dass der Besitz dieser Menge zum Eigenverbrauch (kein Handel) nicht mehr strafbar ist, so dass dann die Menge nicht beschlagnahmt werden muss und kein Strafverfahren eröffnet wird.</p>
<p>3. Auch der Anbau weniger Hanfpflanzen zur Selbstversorgung sollte entkriminalisiert werden. Hier gilt es eine Regelung zu finden, die auch nach der Ernte mit der Regelung zur “geringen Menge” im Einklang stehen muss, da der Ertrag für ein ganzes Jahr oft z.B. 30 Gramm übersteigen wird. Das lässt sich eventuell wie in Spanien über die Etablierung von Anbauvereinen bewerkstelligen, die pro erwachsenem Mitglied die erlaubte Zahl an Pflanzen anbauen und die Ernte portionsweise an diese abgeben (Cannabis Social Clubs).</p>
<p>4. die Einführung eines THC-Grenzwertes für den Straßenverkehr analog zu Alkohol, der wissenschaftlich nachvollziehbar ist und einerseits die Verkehrssicherheit gewährleistet und andererseits die Diskriminierung von Hanfkonsumenten im Führerscheinrecht beendet.</p>
<p>5. Schwere Grundrechtseingriffe wie Hausdurchsuchungen oder erkennungsdienstliche Behandlung, die für den Umgang mit schweren Verbrechen gedacht sind, sollten nicht mehr in Zusammenhang mit kleinen Cannabismengen angewandt werden.</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Damit ist jetzt schon sichergestellt, dass der Inhalt der Petition auf jeden Fall im Bundestag beraten wird, selbst wenn die Petition am Ende von CDU/CSU und FDP im Petitionsausschuss abgeschmettert wird.</strong></p>
<p>Die Beratung des LINKEN-Antrags wird mit einer Anhörung des Gesundheitsausschusses im Januar beginnen und danach mit einer Beschlussfassung des Ausschusses und des Bundestages enden. Erst danach wird die Petition wieder im Petitionsausschuss beraten.</p>
<p>Mittlerweile haben sich die JULIS mit einem Brief an die FDP-Abgeordneten im Petitionsausschuss gewandt und gefordert, dass diese die Petition nicht abschließen, sondern die Forderungen der Petition weiter beraten sollen. Hier der vollständige Text des Briefes der JULIS:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Frau Vogelsang,<br />
Sehr geehrter Herr Kilic,<br />
Wir Jungen Liberale kämpfen schon seit vielen Jahren für eine Legalisierung von Hanf in Deutschland. Der reine Hanfkonsum stellt keine Gefahren dar, im Gegenteil, das Verbot des Konsums stellt eine viel größere Gefahr da. Im Falle einer Legalisierung würde man den Konsumenten die Möglichkeit geben, sich offen und ohne Angst vor Strafverfolgung zu informieren und so eine selbstständige, eigenverantwortliche Entscheidung zu treffen und nicht in die Sucht abzurutschen, sondern verantwortungsvollen Genuss zu erleben. Die Konsumenten müssten sich nicht mehr in kriminelle Milieus begeben, um Hanf zu erwerben und kämen nicht auf diesem Weg mit anderen Drogen in Kontakt. Auch auf der administrativen und judikativen Seite sprechen alle Argumente für die Legalisierung, denn damit wäre dem Schwarzmarkt der Boden entzogen und sowohl die Ermittlungsbehörden, als auch die Gerichte würden entlastet.<br />
Deswegen unterstützen wir JuLis die oben genannte Petition, die zwar nicht die Legalisierung, aber die Entkriminalisierung fordert, und daher einen erster Schritt in die richtige Richtung darstellt.<br />
Das bundesweit einheitliche Anheben der „geringen Menge“ bringt eine Entlastung der Justiz und Rechtssicherheit für die Konsumenten. Auch die Einführung eines THC-Grenzwertes für den öffentlichen Straßenverkehr erfüllt die beiden oben genannte Zwecke und bringt gleichzeitig die Sicherheit, dass Konsumenten, die unverantwortlicherweise unter dem Einfluss von Drogen am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen, auf einer festen gesetzlichen Grundlage bestraft werden können.<br />
Heutzutage ist es nicht mehr hinnehmbar, dass Menschen wegen des Konsums von Hanf Grundrechtseingriffen und Strafverfahren ausgesetzt werden. Die Entkriminalisierung ist deswegen ein längst überfälliger Schritt.</p>
<p>Wir möchten Sie daher dazu auffordern, das Petitionsverfahren nicht abzuschließen, sondern die Forderungen der Petition weiter zu verfolgen!</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Lasse Becker</p></blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>Stand der Petition weiter unklar</title>
		<link>http://cannabispetition.de/2011/11/17/stand-der-petition-weiter-unklar/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 17:50:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Petition]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir wissen weiterhin nicht wann unsere Petition nun endlich im Petitionsausschuss behandelt werden wird. Sie wurde auf unbestimmt vertagt, dass heißt sie kann bei der nächsten Sitzung im Dezember behandelt werden oder auch erst im nächsten Jahr. Da es im Januar noch eine Anhörung zum Cannabis Social Clubs Antrag der LINKEN im Gesundheitsausschuss geben wird, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir wissen weiterhin nicht wann unsere Petition nun endlich im Petitionsausschuss behandelt werden wird. Sie wurde auf unbestimmt vertagt, dass heißt sie kann bei der nächsten Sitzung im Dezember behandelt werden oder auch erst im nächsten Jahr. Da es im Januar noch eine Anhörung zum <a href="http://hanfverband.de/index.php/nachrichten/aktuelles/1539-linke-letas-grow-together">Cannabis Social Clubs Antrag der LINKEN</a> im Gesundheitsausschuss geben wird, kann es sein dass dieser Termin erst abgewartet wird.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Aktueller Stand der Petition</title>
		<link>http://cannabispetition.de/2011/11/02/aktueller-stand-der-petition/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 10:47:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Petition]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere Petition wurde nicht wie geplant am 26.10.2011 im Petitionsausschuss behandelt. Wie wir auf Nachfrage erfahren haben wurde sie auf Antrag der LINKEN vertagt. Sie ist nun frühstens am 9.11. wieder auf der Tagesordnung - sobald wir das sicher wissen, melden wir es. Das ist zumindest besser als eine direkte Ablehnung, mal sehen was bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Petition wurde nicht wie geplant am 26.10.2011 im Petitionsausschuss<br />
behandelt. Wie wir auf Nachfrage erfahren haben wurde sie auf Antrag der<br />
LINKEN vertagt. Sie ist nun frühstens am 9.11. wieder auf der Tagesordnung -<br />
sobald wir das sicher wissen, melden wir es. Das ist zumindest besser als eine<br />
direkte Ablehnung, mal sehen was bei der nächsten Sitzung dabei rauskommt. Die<br />
aktuellsten Informationen zur Petition gibt es auf unserer Homepage &#8211; achtet<br />
hier auch auf die Kommentare von uns unter den entsprechenden Artikel und auf<br />
unserer Facebook Seite.</p>
<p>Zum Thema Unterschriften, im Prinzip können noch Unterschriften auf Unterschriftenlisten eingereicht werden, aber wir rufen dazu nicht mehr auf dass die Petition in den kommenden Tagen oder Wochenende abgeschlossen sein wird.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bundestag: Cannabispetition am Mittwoch auf der Tagesordnung</title>
		<link>http://cannabispetition.de/2011/11/02/bundestag-cannabispetition-am-mittwoch-auf-der-tagesordnung/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 10:44:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Petition]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich ist es soweit, am Mittwoch, den 26.10.2011 steht die Petition zur Entkriminalisierung von Cannabiskonsumenten, die von über 30.000 Menschen unterschrieben wurde, auf der Tagesordnung des Petitionsausschusses. Werden CDU und FDP das Anliegen mit ihrer Mehrheit vom Tisch fegen? &#160; Bis letzte Woche sind 31.779 Unterschriften für die Petition von DHV-Sprecher Georg Wurth beim Bundestag eingegangen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich ist es soweit, am Mittwoch, den 26.10.2011 steht die <a title="Cannabispetition online beim Bundestag" href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=14613">Petition zur Entkriminalisierung von Cannabiskonsumenten</a>, die von über 30.000 Menschen unterschrieben wurde, auf der Tagesordnung des Petitionsausschusses. Werden CDU und FDP das Anliegen mit ihrer Mehrheit vom Tisch fegen?</p>
<div id="inhalteschmall">
<p>&nbsp;</p>
<p>Bis letzte Woche sind 31.779 Unterschriften für die Petition von DHV-Sprecher Georg Wurth beim Bundestag eingegangen. Damit wurden fast zehn mal so viele Unterschriften eingesammelt wie bei der letzten vergleichbaren Aktion vor einigen Jahren.<br />
Auch im Vergleich zu anderen Petitionen ist das ein starkes Ergebnis, die Petition dürfte unter den Top 20 der über 2.500 Petitionen liegen, die jemals beim Petitionsausschuss eingereicht wurden; damit zählt sie zum erfolgreichsten Prozent dieser Eingaben. Außerdem wurde die Petition im Forum des Petitionsausschusses heiß diskutiert. Bei der Zahl der Diskussionsbeiträge lag die Cannabis-Petition sogar auf Platz 4.</p>
<p>Das zeigt ein massiv wachsendes gesellschaftliches Interesse an diesem Thema. Auch eine <a title="Pressemitteilung des DHV vom 30.07.2010: Laut EMNID-Umfrage ist die Mehrheit der Deutschen für ein liberaleres Cannabisrecht" href="../../index.php/nachrichten/aktuelles/1311-laut-emnid-umfrage-ist-die-mehrheit-der-deutschen-fuer-ein-liberaleres-cannabisrecht">EMNID-Umfrage</a>, die der Deutsche Hanf Verband im letzten Jahr durchführen ließ, ergab, dass eine Mehrheit der Deutschen für eine weitergehende Entkriminalisierung von Cannabiskonsumenten ist.</p>
<p>Allerdings hat sich der Ausschuss eine sehr restriktive Regel gegeben: nur wenn 50.000 Unterschriften in den ersten 3 Wochen der online-Zeichnungsfrist zustande kommen, muss eine Petition auf jeden Fall öffentlich beraten werden. In anderen Fällen ist das eine Ermessensentscheidung der Ausschussmitglieder &#8211; also fast immer.</p>
<p>Alle Parteien haben sich in einem <a title="DHV-Cannabis-Blog, 05.04.2011 :DHV schreibt allen Bundestagsabgeordneten" href="../../index.php/nachrichten/blog/1459-dhv-schreibt-allen-bundestagsabgeordneten">Briefwechsel</a> mit dem Deutschen Hanf Verband zur Petition geäußert. Die <a title="DHV-Cannabis-Blog, 09.07.2011: DHV schreibt - CDU-Abgeordnete antworten" href="../../hanfverband.de/index.php/nachrichten/blog/1497-dhv-schreibt-cdu-abgeordnete-antworten">CDU</a> ist gegen eine Entkriminalisierung von Cannabiskonsumenten und wird die Petition möglichst schnell ablehnen und abschließen wollen. Es ist anzunehmen, dass die <a title="DHV-Cannabis-Blog, 20.07.2011: DHV schreibt - FDP-Abgeordnete antworten" href="../../index.php/nachrichten/blog/1505-dhv-schreibt-fdp-abgeordnete-antworten">FDP</a> dafür die Mehrheitsbeschafferin spielt. <a title="DHV-Cannabis-Blog, 26.05.2011: DHV schreibt - Grüne Abgeordnete antworten" href="../../index.php/nachrichten/blog/1475-dhv-schreibt-gruene-abgeordnete-antworten">Grüne</a> und <a title="DHV-Cannabis-Blog, 26.05.2011: DHV schreibt - LINKE Abgeordnete antworten" href="../../index.php/nachrichten/blog/1477-dhv-schreibt-linke-abgeordnete-antworten">Linke</a> setzen sich für das Anliegen ein. Sie werden vermutlich dafür votieren, die Petition zur weiteren Beratung an Bundestag und Bundesregierung weiterzuleiten. Auch einzelne <a title="DHV-Cannabis-Blog, 22.07.2011: DHV schreibt - SPD-Abgeordnete antworten" href="../../index.php/nachrichten/blog/1509-dhv-schreibt-spd-abgeordnete-antworten">SPD-Abgeordnete</a> sympathisieren mit der Petition.</p>
<p><a title="bundestag.de: Mitglieder des Petitionsausschusses" href="http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a02/mitglieder.html">Hier veröffentlicht der Bundestag eine Liste der Politiker im Petitionsausschuss, für die Entscheidung verantwortlich sein werden</a>.</p>
<p>Der konkrete Text der Petition lautet:</p>
<blockquote><p>Der deutsche Bundestag möge Änderungen des Betäubungsmittelgesetzes beschließen, durch die konsumbezogene Cannabisdelikte (Besitz, Erwerb und Anbau geringer Mengen) in Deutschland konsequent entkriminalisiert werden.</p></blockquote>
<p>In der Begründung fordert DHV-Sprecher Georg Wurth im Einzelnen</p>
<p>- die &#8220;geringe Menge&#8221; anzuheben, bis zu der Verfahren eingestellt werden,</p>
<p>- die &#8220;geringe Menge&#8221; bundeseinheitlich im Betäubungsmittelgesetz so festzulegen, dass der Besitz dieser Menge zum Eigenverbrauch nicht mehr strafbar ist, so dass die Menge nicht beschlagnahmt werden muss und kein Strafverfahren eröffnet wird,</p>
<p>- den Anbau weniger Hanfpflanzen zur Selbstversorgung zu entkriminalisieren,</p>
<p>- die Einführung eines THC-Grenzwertes für den Straßenverkehr analog zu Alkohol, der wissenschaftlich nachvollziehbar ist und einerseits die Verkehrssicherheit gewährleistet und andererseits die Diskriminierung von Hanfkonsumenten im Führerscheinrecht beendet.</p>
<p>- schwere Grundrechtseingriffe wie Hausdurchsuchungen oder erkennungsdienstliche Behandlungen nicht mehr in Zusammenhang mit kleinen Cannabismengen anzuwenden.</p>
<h4>Mehr zum Thema:</h4>
<p><a title="DHV-Cannabis-Blog, 07.10.2011: EMNID-Umfrage: Auch in Bayern ist die Mehrheit für ein liberaleres Cannabisrecht" href="../../index.php/nachrichten/blog/1340-emnid-umfrage-auch-in-bayern-ist-die-mehrheit-fuer-ein-liberaleres-cannabisrecht">DHV-Cannabis-Blog, 07.10.2011: EMNID-Umfrage: Auch in Bayern ist die Mehrheit für ein liberaleres Cannabisrecht</a></p>
<p><a title="DHV-Cannabis-Blog, 30.07.2011: EMNID-Umfrage " href="../../index.php/nachrichten/blog/1313-emnid-umfrage-qcannabis-2010q-alter-und-parteipraeferenz">DHV-Cannabis-Blog, 30.07.2011: EMNID-Umfrage &#8220;Cannabis 2010&#8243; &#8211; Alter und Parteipräferenz</a></p>
</div>
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		<item>
		<title>Unterschriftenlisten jetzt abschicken!</title>
		<link>http://cannabispetition.de/2011/09/02/229/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 13:31:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Petition]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer noch ausgefüllte Unterschriftenlisten hat, sollte diese jetzt an den Bundestag schicken. Über 30.000 Unterschriften liegen dort schon vor. Jetzt ist es Zeit, die Sammlung zu beenden. &#160; Wann wird die Petition beraten? Leider ist immer noch nicht klar, wann die Petition im Ausschuss auf die Tagesordnung kommt. In der ersten Sitzung nach der Sommerpause am 06.09.2011 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer noch ausgefüllte <a title="direkt zum download der Unterschriftenliste" href="http://cannabispetition.de/Unterschriftenliste.pdf">Unterschriftenlisten</a> hat, sollte diese jetzt an den Bundestag schicken. Über 30.000 Unterschriften liegen dort schon vor. Jetzt ist es Zeit, die Sammlung zu beenden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="inhalteschmall">
<p>Wann wird die <a title="Sonderseite zur Petition des DHV an den Bundestag zur Entkriminalisierung von Cannabiskonsumenten" href="http://cannabispetition.de/">Petition</a> beraten?</p>
<p>Leider ist immer noch nicht klar, wann die Petition im Ausschuss auf die Tagesordnung kommt. In der ersten Sitzung nach der Sommerpause am 06.09.2011 wird es nach Auskunft der Ausschussverwaltung mit größter Wahrscheinlichkeit noch nicht soweit sein, weil das Berichterstatterverfahren noch nicht abgeschlossen sei, dazu unten mehr. Dennoch könnte es aber noch im Laufe des September zur Beschlussfassung des Ausschusses kommen.</p>
<p>Mir wurde mitgeteilt, dass es nicht üblich sei, Petenten automatisch vorher darüber zu informieren, wenn ihr Thema auf der Tagesordnung steht &#8211; mit der Begründung, man wolle die Petenten nicht enttäuschen, wenn das Thema dann doch vertagt würde, was häufiger vorkomme. Solange das Verfahren im Ausschuss nicht endgültig abgeschlossen ist, werden eingehende Unterschriften auch noch mitgezählt. Trotzdem wollen wir die Kampagne von uns aus nun beenden und rufen dazu auf, die restlichen Stimm-Zettel jetzt an die angegebene Adresse im Bundestag zu schicken.</p>
<p>Wie viele Unterschriften sind zusammengekommen? Ist das viel? Ist das genug?</p>
<p>Bis gestern hat die Ausschussverwaltung genau 31.107 Unterschriften für die Cannabispetition gezählt. Das ist ein großer Erfolg für eine kleine Kampagne einer kleinen Organisation. Und das bei einem Thema, bei dem immer noch viele Menschen Angst haben zu unterschreiben. Damit haben wir fast zehn mal so viele Unterschriften eingesammelt wie bei der letzen vergleichbaren Unterschriftenaktion vor einigen Jahren.<br />
Auch im Vergleich zu anderen Petitionen stehen wir glänzend da. Schon mit den 21.309 Unterschriften, die wir in den ersten 6 Wochen der online-Zeichnungsfrist zusammen bekommen haben, waren wir auf Platz 16 (1) der ca. 2.500 (!) <a title="bundestag.de: öffentliche Petitionen" href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition">online einsehbaren Petitionen</a>! Damit zählt die Petition locker zum erfolgreichsten Prozent dieser Eingaben. Auf welchem Platz die Cannabispetition steht, wenn man bei ihr und den anderen Petitionen auch die &#8220;Papier-Unterschriften&#8221; dazu zählt, konnte man mir leider nicht sagen, aber auch hier dürfte das Ranking ähnlich aussehen.</p>
<p>Leider hat der Ausschuss sich aber eine sehr restriktive Regel gegeben: nur wenn 50.000 Unterschriften in den ersten 3 Wochen zustande kommen, muss eine Petition auf jeden Fall öffentlich beraten werden. In anderen Fällen ist das eine Ermessensentscheidung der Ausschussmitglieder &#8211; also fast immer.</p>
<p>Wie werden sich die Mitglieder des Petitionsausschusses also in Sachen Cannabispetition verhalten?</p>
<p><a title="bundestag.de: Mitglieder des Petitionsausschusses" href="http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a02/mitglieder.html">Hier seht ihr, welche Politiker im Ausschuss für die Entscheidung verantwortlich sein werden</a>.</p>
<p><a title="DHV-Cannabis-Blog, 05.04.2011 :DHV schreibt allen Bundestagsabgeordneten" href="http://www.hanfverband.de/index.php/component/content/article/1459-dhv-schreibt-allen-bundestagsabgeordneten">Mein Briefwechsel mit Abgeordneten aller Parteien im Bundestag</a> macht deutlich, in welche Richtung die einzelnen Fraktionen tendieren. Grüne und Linke stehen der Petition wohlwollend gegenüber und werden für eine öffentliche Anhörung stimmen. Die CDU/CSU wird vermutlich streng dagegen sein und versuchen, die Petition ohne Beratung sang- und klanglos vom Tisch zu fegen. Auch die FDP hat schon ähnliches angekündigt und könnte damit mal wieder Mehrheitsbeschaffer für eine ignorante CDU/CSU-Entscheidung sein. Oder gibt es doch ein paar echte Liberale im Ausschuss, die das nicht mitmachen wollen? Spannend ist auch die Frage, wie sich die SPD entscheiden wird, hier sind die Antworten auf meinen Brief eher offen und diskussionsbereit formuliert. Werden die SPD-Abgeordneten den Mut haben, für eine öffentliche Beratung des Themas im Ausschuss zu stimmen?</p>
<p>Das Berichterstatterverfahren</p>
<p>Wenn die online-Zeichnungsfrist einer Petition zuende geht, beginnt das Berichterstatterverfahren. Je eine Fraktion der Regierungs- und Oppositionsparteien im Ausschuss geben einen Bericht bzw. eine Beschlussempfehlung der Petition ab. Welche Fraktionen das jeweils sind, wird dem Petenten nicht mitgeteilt! Dieser Prozess dauert im Fall der Cannabispetition mittlerweile über ein halbes Jahr, eine der beiden zuständigen Fraktionen hat den Bericht noch nicht abgegeben. Ist das womöglich ein Zeichen für parteiinterne Diskussionen, wie mit der Petition umgegangen werden soll?</p>
<p>Listen abschicken!</p>
<p>Es bleibt also spannend. Wer noch Listen zu Hause liegen hat, sollte diese jetzt eintüten und an den Bundestag schicken. Jede Stimme zählt, nicht juristisch, aber moralisch. Jede Stimme mehr ist eine mehr, die es den Abgeordneten schwerer macht, das ganze einfach zu ignorieren.<br />
<a title="DHV-Thema: Schluss mit Krimi. Cannabis normal." href="http://www.hanfverband.de/index.php/themen/drogenpolitik-a-legalisierung/1330-schluss-mit-krimi-cannabis-normal">Schluss mit Krimi. Cannabis normal.<br />
Eine Kampagne des Deutschen Hanf Verbandes<br />
</a></p>
<p><img title="DHV-Anzeige: Schluss mit Krimi. Cannabis normal." src="http://www.hanfverband.de/download/georg/blog/cannabis_normal_kl.jpg" border="0" alt="DHV-Anzeige: Schluss mit Krimi. Cannabis normal." width="500" height="143" /></p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>DHV schreibt &#8211; Die Bundestagsfraktionen antworten</title>
		<link>http://cannabispetition.de/2011/07/29/dhv-schreibt-die-bundestagsfraktionen-antworten/</link>
		<comments>http://cannabispetition.de/2011/07/29/dhv-schreibt-die-bundestagsfraktionen-antworten/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 12:15:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Petition]]></category>

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		<description><![CDATA[Anfang April hat Georg Wurth allen Bundestagsabgeordneten einen Brief bezüglich der EMNID-Umfrage und der Petition zur Entkriminalisierung von Cannabiskonsumenten geschrieben. Hier die Antworten der aller Fraktionen: CDU CSU FDP SPD Grüne LINKE]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang April hat Georg Wurth allen Bundestagsabgeordneten einen <a href="http://hanfverband.de/index.php/nachrichten/blog/1459-dhv-schreibt-allen-bundestagsabgeordneten">Brief</a> bezüglich der <a href="http://hanfverband.de/index.php/nachrichten/aktuelles/1311-laut-emnid-umfrage-ist-die-mehrheit-der-deutschen-fuer-ein-liberaleres-cannabisrecht">EMNID-Umfrag</a>e und der Petition zur Entkriminalisierung von Cannabiskonsumenten geschrieben.<br />
Hier die Antworten der aller Fraktionen:</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center; width: 70px; background-color: #000000;"><a title="Antworten der CDU" href="http://hanfverband.de/index.php/nachrichten/blog/1497-dhv-schreibt-cdu-abgeordnete-antworten"><span style="color: #fff;">CDU</span></a></td>
<td style="text-align: center; width: 70px; background-color: #0066ff;"><a title="Antworten der CSU" href="http://hanfverband.de/index.php/nachrichten/blog/1482-dhv-schreibt-csu-abgeordnete-antworten"><span style="color: #000;">CSU</span></a></td>
<td style="text-align: center; width: 70px; background-color: #ffff00;"><a title="Antworten der FDP" href="http://hanfverband.de/index.php/nachrichten/blog/1505-dhv-schreibt-fdp-abgeordnete-antworten"><span style="color: #000;">FDP</span></a></td>
<td style="text-align: center; width: 70px; background-color: #ff0000;"><a title="Antworten der SPD" href="http://hanfverband.de/index.php/nachrichten/blog/1509-dhv-schreibt-spd-abgeordnete-antworten"><span style="color: #000;">SPD</span></a></td>
<td style="text-align: center; width: 70px; background-color: #00ff00;"><a title="Antworten der Grünen" href="http://hanfverband.de/index.php/nachrichten/blog/1475-dhv-schreibt-gruene-abgeordnete-antworten"><span style="color: #000;">Grüne</span></a></td>
<td style="width: 70px; background-color: #ff0000; text-align: center;"><a title="Antworten der LINKEN" href="http://hanfverband.de/index.php/nachrichten/blog/1477-dhv-schreibt-linke-abgeordnete-antworten"><span style="color: #000;">LINKE</span></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Video mit Georg Wurth: Heiße Phase &#8211; Sommersammeln für die Cannabispetition</title>
		<link>http://cannabispetition.de/2011/07/18/video-mit-georg-wurth-heise-phase-sommersammeln-fur-die-cannabispetition/</link>
		<comments>http://cannabispetition.de/2011/07/18/video-mit-georg-wurth-heise-phase-sommersammeln-fur-die-cannabispetition/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 10:45:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Petition]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://cannabispetition.de/?p=215</guid>
		<description><![CDATA[Es ist noch nicht vorbei. Georg Wurth ruft zum Endspurt auf: Unterschriften sammeln für die Petiton &#8220;Cannabiskonsumenten entkriminalisieren&#8221; bis Ende August 2011. Nach der Sommerpause wird im Petitionsausschuss des Bundestages über die Petition beraten bzw. abgestimmt. Georg Wurth erklärt die Erfolgsaussichten der Petition und warum es immer noch sinnvoll ist, weitere Unterschriften zu sammeln. 30.000 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="margin-left: 15px; margin-right: 15px; float: left;" src="http://www.hanfverband.de/images/stories/video_petition_juli_2011.jpg" border="0" alt="" width="150" /></p>
<p>Es ist noch nicht vorbei. Georg Wurth ruft zum Endspurt auf:  Unterschriften sammeln für die Petiton &#8220;Cannabiskonsumenten  entkriminalisieren&#8221; bis Ende August 2011.</p>
<p>Nach der Sommerpause wird im Petitionsausschuss des Bundestages über die Petition  beraten bzw. abgestimmt.<br />
Georg Wurth erklärt die Erfolgsaussichten der Petition und warum es  immer noch sinnvoll ist, weitere Unterschriften zu sammeln.<br />
30.000 Menschen haben die Petition bisher unterschrieben. Wie viele  schaffen wir noch?</p>
<p><span id="more-215"></span></p>
<table id="youtube">
<tbody>
<tr>
<td>
<div id="youtube_1"><embed id="youtube_1" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="373" src="http://www.youtube.com/v/k6zw6N3CegQ&amp;rel=1&amp;border=1" name="youtube_1" bgcolor="#ffffff" quality="high" movie="http://www.youtube.com/v/k6zw6N3CegQ&amp;rel=1&amp;border=1" wmode="transparent"></embed></div>
<p><script type="text/javascript">// < ![CDATA[
// < ![CDATA[
// < ![CDATA[
/*<![CDATA[*/var so = new SWFObject("http://www.youtube.com/v/k6zw6N3CegQ&#038;rel=1&#038;border=1", "youtube_1", "425", "373", "8", "#ffffff");so.addParam("movie", "http://www.youtube.com/v/k6zw6N3CegQ&#038;rel=1&#038;border=1");so.addParam("wmode", "transparent");so.write("youtube_1");/**/
// ]]&gt;</script></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h4>Mehr zum Thema:</h4>
<p><a title="DHV-Cannabis-Blog, 20.05.2011: http://hanfverband.de/index.php/nachrichten/blog/1475-dhv-schreibt-gruene-abgeordnete-antworten" href="http://www.hanfverband.de/index.php/nachrichten/blog/1475-dhv-schreibt-gruene-abgeordnete-antworten">DHV-Cannabis-Blog, 05.04.2011: DHV schreibt allen Bundestagsabgeordneten </a></p>
<p><a title="DHV-Cannabis-Blog, 08.06.11: DHV-Stand auf dem Fusion-Festival" href="http://www.hanfverband.de/index.php/nachrichten/blog/1501-dhv-stand-auf-dem-fusion-festival">DHV-Cannabis-Blog, 08.06.11: DHV-Stand auf dem Fusion-Festival</a></p>
<p>Dieses Video ist Teil einer <a title="DHV-Pressemitteilung vom 13.09.2010: DHV-Kampagne: Cannabiskonsumenten werden staatlich verfolgt" href="http://www.hanfverband.de/index.php/nachrichten/aktuelles/1331-dhv-kampagne-cannabiskonsumenten-werden-staatlich-verfolgt">DHV-Kampagne zur Entkriminalisierung von Cannabiskonsumenten</a>. Weitere Informationen dazu in unserem Themen-Bereich:</p>
<p><a title="DHV-Thema: Schluss mit Krimi. Cannabis normal." href="http://www.hanfverband.de/index.php/themen/drogenpolitik-a-legalisierung/1330-schluss-mit-krimi-cannabis-normal">Schluss mit Krimi. Cannabis normal.<br />
Eine Kampagne des Deutschen Hanf Verbandes<br />
</a></p>
<p style="text-align: center;"><img title="DHV-Anzeige: Schluss mit Krimi. Cannabis normal." src="http://www.hanfverband.de/download/georg/blog/cannabis_normal_kl.jpg" border="0" alt="DHV-Anzeige: Schluss mit Krimi. Cannabis normal." width="500" height="143" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Jetzt mitmachen: DHV-Protestmailer gegen Grüne Cannabispolitik in Baden-Württemberg</title>
		<link>http://cannabispetition.de/2011/05/05/jetzt-mitmachen-dhv-protestmailer-gegen-grune-cannabispolitik-in-baden-wurttemberg/</link>
		<comments>http://cannabispetition.de/2011/05/05/jetzt-mitmachen-dhv-protestmailer-gegen-grune-cannabispolitik-in-baden-wurttemberg/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 May 2011 16:23:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Petition]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://cannabispetition.de/?p=210</guid>
		<description><![CDATA[Bringt eure Enttäuschung über die Grünen in Baden-Württemberg zum Ausdruck und fordert den zukünftigen Ministerpräsidenten Kretschmann auf, Cannabiskonsumenten zu entkriminalisieren! Jetzt mitmachen! -&#62; zum Protestmailer Worum geht es? Die Grünen in Baden-Württemberg sind mit einem guten drogenpolitischen Programm in den Wahlkampf gestartet. Unter anderem haben sie ein wissenschaftliches Modellprojekt zur Cannabisabgabe, die Entkriminalisierung der Konsumenten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bringt eure Enttäuschung über die Grünen in Baden-Württemberg zum  Ausdruck und fordert den zukünftigen Ministerpräsidenten Kretschmann  auf, Cannabiskonsumenten zu entkriminalisieren!</p>
<p><strong>Jetzt mitmachen! -&gt; <a title="zum Protestmailer: Herr Kretschmann, entkriminalisieren Sie Cannabiskonsumenten in Baden-Württemberg!" href="http://hanfverband.de/Protest18">zum Protestmailer</a></strong></p>
<p><strong>Worum geht es?</strong><br />
Die  Grünen in Baden-Württemberg sind mit einem guten drogenpolitischen  Programm in den Wahlkampf gestartet. Unter anderem haben sie ein  wissenschaftliches Modellprojekt zur Cannabisabgabe, die  Entkriminalisierung der Konsumenten durch eine Anhebung der geringen  Menge, bis zu der Strafverfahren eingestellt werden sollen, sowie  nachvollziehbare THC-Grenzwerte für den Straßenverkehr gefordert.</p>
<p>In  Nordrhein-Westfalen haben die Grünen als Juniorpartner der SPD die  Anhebung der geringen Menge durchgesetzt und im Koalitionsvertrag  vereinbart &#8211; ein kleiner, aber klarer Schritt zur Entkriminalisierung  einfacher Cannabiskonsumenten. In Baden-Württemberg dagegen, wo die  Grünen bei der Wahl im März 2011 mehr Stimmen als die SPD bekamen und  nun den Ministerpräsidenten stellen, findet sich kein Wort zu Cannabis  im Koalitionsvertrag.</p>
<p>Die Grünen dürfen nicht zum Verwalter einer mittelalterlichen, tiefschwarzen Cannabispolitik in Baden-Württemberg werden!</p>
<p>Fordert  deshalb den zukünftigen grünen Ministerpräsidenten Kretschmann auf,  auch ohne eine Aussage im Koalitionsvertrag aktiv zu werden und die  Verfolgung von Cannabiskonsumenten im Ländle zu beenden!</p>
<p>Jetzt mitmachen! -&gt; <a title="zum Protestmailer: Herr Kretschmann, entkriminalisieren Sie Cannabiskonsumenten in Baden-Württemberg!" href="http://www.hanfverband.de/Protest18">zum Protestmailer</a></p>
<p>﻿</p>
<h4>Mehr zum Thema:</h4>
<ul>
<li><a href="http://www.causes.com/causes/611191-herr-kretschmann-entkriminalisieren-sie-cannabiskonsumenten-in-baden-w-rttemberg?m=f2e5d3dc">Facebook Cause zur Unterstützung des Protestmailers</a></li>
<li><a title="DHV-Thema: Landtagswahlen 2011 in Baden-Württemberg" href="http://www.hanfverband.de/index.php/themen/parteien-a-wahlen/1449-landtagswahlen-2011-in-baden-wuerttemberg">DHV-Thema: Landtagswahlen 2011 in Baden-Württemberg</a></li>
<li>Meldung des DHV vom 27.04.2011:<br />
<a title="DHV-Meldung vom 27.04.2011: Koalitionsvertrag in Baden-Württemberg veröffentlicht" href="http://www.hanfverband.de/index.php/nachrichten/aktuelles/1466-koalitionsvertrag-in-baden-wuerttemberg-veroeffentlicht">Koalitionsvertrag in Baden-Württemberg veröffentlicht</a></li>
<li>Meldung des DHV vom 13.07.2010:<br />
<a title="DHV-Meldung vom 13.07.2010: Rot/Grün in NRW will weniger Kiffer verfolgen" href="http://www.hanfverband.de/index.php/nachrichten/aktuelles/1301-rotgruen-in-nrw-will-weniger-kiffer-verfolgen">Rot/Grün in NRW will weniger Kiffer verfolgen</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>DHV schreibt allen Bundestagsabgeordneten</title>
		<link>http://cannabispetition.de/2011/04/11/dhv-schreibt-allen-bundestagsabgeordneten/</link>
		<comments>http://cannabispetition.de/2011/04/11/dhv-schreibt-allen-bundestagsabgeordneten/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Apr 2011 12:05:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Petition]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://cannabispetition.de/?p=199</guid>
		<description><![CDATA[&#160; &#160; &#160; Heute haben alle Bundestagsabgeordneten einen Brief des Deutschen Hanf Verbandes im Postfach. Darin fordert DHV-Sprecher Georg Wurth die Politiker auf, seine Petition zur Entkriminalisierung von Cannabiskonsumenten ernsthaft zu beraten. Außerdem erläutert er die Ergebnisse einer EMNID-Umfrage zur Cannabispolitik und deren Bedeutung für die einzelnen Parteien. Hier wird der Brief in voller Länge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table>
<tbody>
<tr>
<td valign="top"><img style="float: left; margin-left: 15px; margin-right: 15px; border: 0pt none;" title="Georg Wurth im Bike-Taxi: Schluss mit Krimi. Cannabis normal." src="http://www.hanfverband.de/images/stories/bike_taxi_georg_wurth_kl.jpg" border="0" alt="Georg Wurth im Bike-Taxi: Schluss mit Krimi. Cannabis normal." width="150" />&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Heute haben alle Bundestagsabgeordneten einen Brief des Deutschen Hanf Verbandes im Postfach. Darin fordert DHV-Sprecher Georg Wurth die Politiker auf, seine Petition zur Entkriminalisierung von Cannabiskonsumenten ernsthaft zu beraten. Außerdem erläutert er die <a title="Pressemitteilung des DHV vom 30.07.2010: Laut EMNID-Umfrage ist die Mehrheit der Deutschen für ein liberaleres Cannabisrecht" href="http://www.hanfverband.de/index.php/nachrichten/aktuelles/1311-laut-emnid-umfrage-ist-die-mehrheit-der-deutschen-fuer-ein-liberaleres-cannabisrecht">Ergebnisse einer EMNID-Umfrage</a> zur Cannabispolitik und deren <a title="DHV-Cannabis-Blog, 30.07.2010: EMNID-Umfrage " href="http://www.hanfverband.de/index.php/nachrichten/blog/1313-emnid-umfrage-qcannabis-2010q-alter-und-parteipraeferenz">Bedeutung für die einzelnen Parteien</a>.</p>
<p><span id="more-199"></span></p>
<p>Hier wird der Brief in voller Länge zitiert. In der Mitte des Briefes findet sich je ein individueller Teil für die Vertreter der einzelnen Parteien im Bundestag. Handlungs- und Diskussionsbedarf sieht Wurth vor allem bei CDU, SPD und FDP:</p>
<blockquote>
<p dir="ltr"><em>EMNID-Umfrage und Petition zum Cannabisrecht</em></p>
<p><em>Sehr geehrte/r Herr/Frau …!</em></p>
<p><em>Anlässlich meiner recht erfolgreichen Petition zur Entkriminalisierung von Cannabiskonsumenten möchte ich Sie auf eine EMNID-Umfrage zu Cannabis hinweisen, die letzten Sommer u.a. im Auftrag des Deutschen Hanfverbandes durchgeführt wurde.</p>
<p>Nicht nur das Gesamtergebnis ist dabei interessant (Mehrheit der Deutschen für liberaleres Cannabisrecht!), sondern auch die Parteipräferenz der Befragten (s. Anlage 1).</p>
<p></em><em> </em><em>Insgesamt sprachen sich bei der Umfrage nur 40 Prozent der Befragten dafür aus, Cannabiskonsumenten genauso hart oder härter zu verfolgen wie bisher, während sich insgesamt 54 Prozent für eine liberalere Haltung aussprachen (35 Prozent für die beiden abgefragten Entkriminalisierungs-Varianten, 19 Prozent für eine vollständige Legalisierung).<br />
Die Politik tendierte in den vergangenen Jahren eher in die andere Richtung. Einige Bundesländer haben die Regelungen zur „Geringen Menge“, bis zu der Strafverfahren wegen Cannabisbesitz eingestellt werden können, verschärft, der Verfolgungsdruck hat insgesamt eher zugenommen. Es zeigt sich also eine Diskrepanz zwischen Wählerwillen und politischem Handeln.</em></p>
<hr />
<p><em> Bezogen auf Ihre Partei, die CDU bzw. CSU, ergeben sich folgende Erkenntnisse:<br />
Die Anhänger der CDU/CSU sind die einzigen, die die derzeitige harte Cannabispolitik noch mehrheitlich gutheißen &#8211; allerdings mit einem denkbar knappen Ergebnis von 48 zu 46 Prozent. Während die Diskussion über den Umgang mit Cannabiskonsumenten also auch bei den Unionswählern entbrannt ist oder zumindest zwei in etwa gleich große Blöcke von Befürwortern und Gegnern einer harten Cannabispolitik bestehen, stehen Unionspolitiker in  Reden und Handeln klar zur repressiven Cannabispolitik. Es gibt keine erkennbare Diskussion innerhalb der Partei oder auch nur vereinzelte skeptische Stimmen.<br />
Das Umfrageergebnis spricht klar dafür, dass es auch innerhalb der Unionsparteien Zeit ist für eine Debatte über Sinn und Unsinn der strengen Verfolgung von Cannabiskonsumenten. Die Zeiten harter law-and-order-Rhetorik und immer neuer Verschärfungen von Verordnungen und Polizeieinsätzen gegen einfache Cannabiskonsumenten scheinen jedenfalls vorbei zu sein.<br />
Leider unterscheidet die Umfrage nicht zwischen den Anhängern von CDU und CSU. Allerdings zeigt die regionale Verteilung der Umfragewerte, dass sich auch in Bayern eine Mehrheit der Befragten für ein liberaleres Cannabisrecht aussprach. (Die entprechende Auswertung lasse ich Ihnen auf Anfrage gerne zukommen.) </em></p>
<hr />
<p><em> Bezogen auf Ihre Partei, die SPD, ergeben sich folgende Erkenntnisse:<br />
Die Umfragewerte der SPD-Anhänger entsprechen in etwa den bundesweiten Durchschnittswerten. Auch die Anhänger Ihrer Partei sprechen sich also nur zu 40 Prozent für die derzeitige oder härtere Cannabispolitik aus, während sich 54 % eine liberalere Politik wünschen (36 Prozent Entkriminalisierung, 18 Prozent Legalisierung).<br />
Die SPD hat in den letzten Jahren eher den umgekehrten Weg beschritten. In einigen Bundesländern ist die SPD z.B. mit verantwortlich für Verschärfungen der „Geringe-Menge-Verordnungen“. Die SPD-Drogenbeauftragten Caspers-Merk und Bätzing hatten sich immer wieder gegen jede Liberalisierung gestemmt und damit das repressive Bild der SPD mit geprägt. Selbst vereinzelte nachdenkliche Stimmen innerhalb der SPD sind kaum zu vernehmen.<br />
Das Umfrageergebnis spricht klar dafür, dass das Handeln der SPD in der Cannabisfrage nicht dem Willen Ihrer Wähler entspricht. Es ist Zeit für eine neue Debatte über den Umgang mit Cannabiskonsumenten in Ihrer Partei. Es würde mich freuen, wenn Sie sich daran beteiligen würden. </em></p>
<hr />
<p><em> Bezogen auf Ihre Partei, die FDP, ergeben sich folgende Erkenntnisse:<br />
Die Anhänger der FDP sind mehr als alle anderen unzufrieden mit dem harten Vorgehen gegen Cannabiskonsumenten. Nur 22 Prozent befürworten die derzeitigen Regelungen oder wollen sie verschärfen. Im Umkehrschluss sind satte 73 Prozent für eine Liberalisierung (Bundesdurchschnitt 54 Prozent). Es sind sogar mehr FDP-Anhänger für eine vollständige Legalisierung als Wähler der Grünen (22 bzw. 20 Prozent).<br />
Die FDP hat in den letzten Jahren einen anderen Weg beschritten. FDP-Politiker sagen zwar immer mal wieder, dass sie für eine Entkriminalisierung der Konsumenten seien, gleichzeitig wird aber betont, das sei ja durch die derzeitigen Verordnungen schon erreicht und man sehe keinen Handlungsbedarf. Oder es wird betont, dass eine harte Cannabispolitik der Freiheit der Menschen dient, da sie Abhängigkeiten verhindere. Millionen meinst erwachsene deutsche Cannabiskonsumenten mit Strafandrohung ihrer Freiheitsrechte berauben, um ihnen „Cannabisfreiheit“ aufzuzwingen? Eine aus „liberaler“ Sicht absurde Argumentation. Abgesehen davon, dass es keinen wissenschaftlichen Nachweis dafür gibt, dass die Strafverfolgung tatsächlich den Konsum der Bevölkerung verringert, kann nur bei einem vergleichsweise kleinen Teil der Cannabiskonsumenten überhaupt von einer Abhängigkeit gesprochen werden. In einigen Bundesländern hat die FDP sogar einer Verschärfung der sogenannten „Geringe-Menge-Verordnungen“ zugestimmt und ist damit mitverantwortlich für härtere Strafen für Cannabiskonsumenten. Zugespitzt wird die Situation noch durch die FDP-Drogenbeauftragte Dyckmans. Sie stemmt sich derart vehement gegen jede Liberalisierung im Cannabisbereich, dass sie meines Erachtens dem angestrebten „liberalen“ Profil Ihrer Partei massiv schadet.<br />
Es ist an der Zeit, dass die FDP sich klarer zumindest für eine ernsthafte Entkriminalisierung von Cannabiskonsumenten positioniert und entsprechend handelt. Eine solche Position würde besser in ein liberales Parteiprofil passen und laut EMNID-Umfrage dem Willen Ihrer Wähler eher entsprechen. Ein erster Schritt in diese Richtung könnte die Ablösung der Drogenbeauftragten Dyckmans durch eine Person sein, die sich mehr mit dem Thema auskennt und die nicht mit einer law-and-order-Einstellung und unsinnigen Argumenten die Verfolgung harmloser Leute verteidigt. </em></p>
<hr />
<p><em> Bezogen auf Ihre Partei, die Grünen, ergeben sich folgende Erkenntnisse:<br />
Die Anhänger der Grünen sind noch weit mehr als der Durchschnitt unzufrieden mit der derzeitigen harten Politik gegen Cannabiskonsumenten, nur 25 Prozent unterstützen die zur Zeit geltenden Regelungen. Im Umkehrschluss sprechen sich 69 Prozent der Grünen-Wähler für eine liberalere Cannabispolitik aus. Die Grünen liegen also richtig mit ihrem liberalen Ansatz und sollten ihre Aktivitäten in diese Richtung weiter ausbauen. Der Deutsche Hanfverband begrüßt die Beschlusslage der Grünen für eine vollständige Regulierung des Cannabismarktes. Nur so können die vielen Probleme, die der Schwarzmarkt mit sich bringt, effektiv bekämpft werden. Allerdings sprechen sich nur 20 Prozent der Grünen-Anhänger für eine vollständige Legalisierung aus. Das legt nahe, dass die Grünen noch mehr für diese sinnvolle Maßnahme werben sollten, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Partei. Andererseits sprechen sich auch 19 Prozent aller Befragten für die komplette Legalisierung aus, immerhin ein Wählerpotential, das deutlich über den Wahlergebnissen der Grünen liegt. Unabhängig von dieser Frage ist es aber unzweifelhaft, dass die Grünen mit einer konsequenten Politik zur Entkriminalisierung der Konsumenten nur gewinnen können. </em></p>
<p><em> </em></p>
<hr />
<p><em> Bezogen auf Ihre Partei, DIE LINKE, ergeben sich folgende Erkenntnisse: </em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><em>Die Anhänger der LINKEN sind noch weit mehr als der Durchschnitt unzufrieden mit der derzeitigen harten Politik gegen Cannabiskonsumenten, nur 31 Prozent unterstützen die zur Zeit geltenden Regelungen. Im Umkehrschluss sprechen sich 63 Prozent der LINKEN-Wähler für eine liberalere Cannabispolitik aus. <span style="text-decoration: underline;">Die LINKEN liegen also richtig mit ihrem liberalen Ansatz und sollten ihre Aktivitäten in diese Richtung weiter ausbauen.</span> Der Deutsche Hanfverband begrüßt die Beschlusslage der LINKEN für eine vollständige Regulierung des Cannabismarktes. Nur so können die vielen Probleme, die der Schwarzmarkt mit sich bringt, effektiv bekämpft werden. Auffällig ist, dass die LINKEN-Anhänger diesem Ansatz mehr zustimmen als bei allen anderen Parteien. Mit 23 Prozent Zustimmung zur vollständigen Legalisierung liegen sie noch vor den Anhängern der Grünen und der FDP (20 bzw. 22 Prozent). Ebenso auffällig ist ein Ausreißer bei den LINKEN Entkriminalisierungs-befürwortern. Es wurden zwei Varianten der Entkriminalisierung vorgeschlagen, eine „leichte“ Version, z.B. durch liberalere Regelungen zur „Geringen Menge“,  und eine vollständige Entkriminalisierung („ohne jegliche Verfolgung“) der Konsumenten incl. des legalen Anbaus einiger Cannabispflanzen zur Selbstversorgung. Mit 17 Prozent haben sich auffallend viele LINKEN-Anhänger für letztere Variante entschieden (Bundesdurchschnitt 5 Prozent).</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><em>Dass sich auch mit relativ hohen 23 Prozent Zustimmung noch keine Mehrheit unter den LINKEN-Anhängern für eine vollständige Legalisierung ausspricht, legt nahe, dass die LINKEN noch mehr für diese sinnvolle Maßnahme werben sollten, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Partei. Andererseits sprechen sich 19 Prozent aller Befragten für die komplette Legalisierung aus, immerhin ein Wählerpotential, das deutlich über den Wahlergebnissen der LINKEN liegt. Unabhängig von dieser Frage ist es aber unzweifelhaft, dass die LINKEN mit einer konsequenten Politik zur Entkriminalisierung der Konsumenten nur gewinnen können.</em></p>
<hr />
<p><em> </em><em>Vor diesem Hintergrund möchte ich Sie nun auf meine Petition aufmerksam machen, die sich derzeit in der parlamentarischen Prüfung befindet („Entkriminalisierung von Cannabis-Konsumenten vom 21.10.2010“; Pet 2-17-15-2127-015279). Gefordert werden darin im Einzelnen eine Liberalisierung und Vereinheitlichung der „Geringe-Menge-Regelungen“, die Entkriminalisierung des Anbaus weniger Hanfpflanzen zum Eigengebrauch, wissenschaftlich nachvollziehbare THC-Grenzwerte für den Straßenverkehr und die Abschaffung schwerer Grundrechtseingriffe wie Hausdurchsuchungen und erkennungsdienstliche Behandlung wegen des Besitzes geringer Cannabismengen. </em></p>
<p><em>Die Petition wurde online von 21.309 Menschen mitgezeichnet. Von ca. 2.000 bisher eingereichten online-Petitionen beim Bundestag erreichte die Petition damit Platz 14 in Bezug auf die Zahl der online-Unterzeichner. Mittlerweile sind noch über 5.000 Unterschriften „auf Papier“ dazu gekommen. Auch wenn die Petition damit die sehr hohe Hürde von 50.000 Unterschriften nicht erreicht hat, die formal für eine zwingende Behandlung im Petitionsausschuss nötig sind, ist das doch ein starkes Signal, das zu den Ergebnissen der EMNID-Umfrage passt. Noch nie haben sich so viele Menschen für eine liberalere Cannabispolitik formal an die Bundesregierung gewandt. Auch die Zahl der Beiträge im Forum des Petitionsausschusses zeigt den enormen Diskussionsbedarf, mit 2.393 Einträgen liegt die Petition in dieser Kategorie sogar auf Platz 4 aller bisher eingereichten online-Petitionen.</em></p>
<p><em>Da kaum eine Petition die formalen Hürden des Ausschusses erreicht, bleibt es in den meisten Fällen dem politischen Ermessensspielraum der Parteien überlassen, über die Behandlung oder Nichtbehandlung einer Petition im Ausschuss zu entscheiden. Angesichts der Umfragewerte möchte ich Sie bitten, sich persönlich dafür einzusetzen, dass die Petition im Ausschuss zur Behandlung aufgerufen und ernsthaft diskutiert wird.</p>
<p>Über eine persönliche Rückmeldung von Ihnen würde ich mich freuen. Gern veröffentliche ich Ihre Antwort in meinem Blog. Falls Sie Ihre Antwort lieber vertraulich/intern behandelt sehen möchten, teilen Sie mir das bitte mit.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p></em><em> </em><em>Georg Wurth</em></p></blockquote>
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<p>Als Anhang haben wir die EMNID-Übersicht mit der Parteienzuordnung der Befragten beigelegt, wie sie <a title="DHV-Cannabis-Blog, 30.07.2010: EMNID-Umfrage " href="http://www.hanfverband.de/index.php/nachrichten/blog/1313-emnid-umfrage-qcannabis-2010q-alter-und-parteipraeferenz">hier </a>zu sehen ist.</p>
<p>Antworten werden wir veröffentlichen, wenn dem nicht ausdrücklich widersprochen wird.</p>
<p>Übrigens: auch solche Aktionen kosten Geld und Arbeitszeit. Sie sind nur möglich durch unsere Unterstützer. Mit noch mehr <a title="zum Beitrittsformular für DHV-Privatsponsoren" href="http://www.hanfverband.de/index.php/aktiv-werden/privatsponsor-werden">Privatsponsoren</a> könnten wir noch mehr tun.</p>
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<p style="text-align: center;"><img style="border: 0pt none;" title="Georg Wurth im BikeTaxi vor dem Reichstag. Dem Deutschen Volke. Schluss mit Krimi. Cannabis normal." src="http://www.hanfverband.de/images/stories/bike_taxi_georg_wurth_reichstag_kl.jpg" border="0" alt="Georg Wurth im BikeTaxi vor dem Reichstag. Dem Deutschen Volke. Schluss mit Krimi. Cannabis normal." width="300" /></p>
<p><a title="DHV-Thema: Schluss mit Krimi. Cannabis normal." href="http://www.hanfverband.de/index.php/themen/drogenpolitik-a-legalisierung/1330-schluss-mit-krimi-cannabis-normal"><br />
Schluss mit Krimi. Cannabis normal.<br />
Eine Kampagne des Deutschen Hanf Verbandes<br />
</a></p>
<p style="text-align: center;"><img title="DHV-Anzeige: Schluss mit Krimi. Cannabis normal." src="http://www.hanfverband.de/download/georg/blog/cannabis_normal_kl.jpg" border="0" alt="DHV-Anzeige: Schluss mit Krimi. Cannabis normal." width="300" /></p>
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<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 655px; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">Bezogen auf Ihre Partei, die SPD, ergeben sich folgende Erkenntnisse:</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">Die Umfragewerte der SPD-Anhänger entsprechen in etwa den bundesweiten Durchschnittswerten. Auch die Anhänger Ihrer Partei sprechen sich also nur zu 40 Prozent für die derzeitige oder härtere Cannabispolitik aus, während sich 54 % eine liberalere Politik wünschen (36 Prozent Entkriminalisierung, 18 Prozent Legalisierung).</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">Die SPD hat in den letzten Jahren eher den umgekehrten Weg beschritten. In einigen Bundesländern ist die SPD z.B. mit verantwortlich für Verschärfungen der „Geringe-Menge-Verordnungen“. Die SPD-Drogenbeauftragten Caspers-Merk und Bätzing hatten sich immer wieder gegen jede Liberalisierung gestemmt und damit das repressive Bild der SPD mit geprägt. Selbst vereinzelte nachdenkliche Stimmen innerhalb der SPD sind kaum zu vernehmen. </span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><span style="text-decoration: underline;">Das Umfrageergebnis spricht klar dafür, dass das Handeln der SPD in der Cannabisfrage nicht dem Willen Ihrer Wähler entspricht. Es ist Zeit für eine neue Debatte über den Umgang mit Cannabiskonsumenten in Ihrer Partei.</span> Es würde mich freuen, wenn Sie sich daran beteiligen würden. </span></span></p>
</div>
</td>
</tr>
</tbody>
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